Angela Metzger widmet sich der Orgelmusik in ihrer gesamten Bandbreite: so konzertiert sie gleichermaßen auf bedeutsamen historischen wie modernen Instrumenten und erhielt somit Einladungen zum Barockfestival Varaždin, zur „Nacht zeitgenössischer Orgemusik“ Berlin, zu „orgel-mixturen“ Köln und zum aDevantGarde-Festival München. Zudem arbeitet sie regelmäßig mit Komponisten der Gegenwart zusammen wie Moritz Eggert, Mark Andre, Johannes X. Schachtner und Dominik Susteck.
Konzertverpflichtungen führten sie zu den internationalen Orgelfestivals von Bad Homburg, Toulouse, Turin und Bergen. Sie gastierte in Ägypten und Israel, in der Philharmonie Essen, der Musashino Civic Cultural Hall Tokyo und dem Royal Opera House Muscat (Oman) sowie mit dem Gürzenich-Orchester in der Kölner Philharmonie.

Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit entstanden Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen; CD-Produktionen mit Solo- und Kammermusikwerken sind bei den Labels Rondeau Leipzig und Solo Musica München erschienen. Eine Solo-CD an den Orgeln für Neue Musik der Kunst-Station St. Peter Köln erscheint im Januar 2020 im Are-Verlag.

Im Wintersemester 2017/18 übernahm Angela Metzger die Professurvertretung für Bernhard Haas an der Musikhochschule München. Sie wurde bei den internationalen Orgelwettbewerben von Bad Homburg, Tokyo, Wiesbaden und Wuppertal sowie beim ARD-Wettbewerb München ausgezeichnet. Zudem erhielt sie den Bayernwerk-Kulturpreis für hervorragende Leistungen in der Kategorie Musik und wird mit dem bayerischen Kulturförderpreis 2019 des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

Sie studierte Kirchenmusik mit A-Diplom sowie Konzertfach Orgel mit Diplom, Master und Meisterklasse bei Prof. Edgar Krapp und Prof. Bernhard Haas an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie all ihre Abschlüsse mit Auszeichnung absolvierte. Dazu studierte sie Oboe am Innsbrucker Landeskonservatorium in der Klasse von Konrad Zeller. Während des Studiums war sie Stipendiatin des Cusanuswerks, erhielt das Deutschlandstipendium und wurde bei Yehudi Menuhin „Live Music Now“ aufgenommen.